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Prüfanweisungen bei Stichprobenprüfung durch AQL, Losgröße und Prüfniveau

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rustyoldguy
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Prüfanweisungen bei Stichprobenprüfung durch AQL, Losgröße und Prüfniveau

Beitrag von rustyoldguy » Do 19. Mär 2020, 18:50

Hallo Umschüler und Konsorten!

Endlich habe ich eine brauchbare Version meiner alten Tabellenkalkulation für obiges Problem fertig.
Der Grund für die lange Verzögerung war die Portierung meiner alten Excel-Dateien auf LibreOffice.
Funktioniert bei einer Losgröße von 2 bis 9000000000.

Sieben Prüfniveaus sind vorwählbar: S-1 S-2 S-3 S-4 I II III
Ebenso 15 AQL's: 0,04 0,065 0,1 0,15 0,25 0,4 0,65 1 1,5 2,5 4 6,5 10 15 25

Mit Dialog zur Eingabeerleichterung. Das habe ich mal zur Selbstkontrolle beim Lernen geschrieben.
Später wurde es auf Linux Portiert, zuerst auf Staroffice, dann openOffice, nun LibreOffice.
Die Dateien zur Erstellung von Diagrammen für die Annahmewahrscheinlichkeit habe ich leider bei
der Portierung verbummelt, was soll's. Hier dafür dieses Beispiel.
S-1 bis S-4 sind die Sonderprüfniveaus, dann reduziert, normal und verschärft. Andere AQL's als die
vorwählbaren gehen leider nicht. Reicht aber in den meisten Fällen aus.

Witzige Anekdote:
EIn ehemaliger Bekannter von mir arbeitete mal bei einer Firma, welche für einen deutschen Hersteller
als Subunternehmer für Sportwagen Teile für Stoßdämpfer drehte. Aus V2A 1.4301, also nicht ganz
unproblematisch. Besser ist es, wenn ich die Bezeichnung dieser Teile weglasse, ist ja auch schon über
13 Jahre her.
Nichts ahnend, das ihm eine Nachprüfung bevorstand. So hatte er die Dokumentation sein lassen.
Hinterher blieb den Fertigungsleiter nichts anderes übrig, als drei Arbeiter ins Büro kommen zu lassen
und sagen wir einmal gaaanz voorsichtig, er lies die Messprotokolle nachschreiben(Huuiii!!!).

Also besser Dokumentieren und nicht an der Qualitätssicherrung sparen oder sich aus
finanziellen Gründen über deren Bedenken hinweg setzen. Es soll ja einen sehr bekannten
Flugzeugbauer geben, der anscheinend aus Gründen der Gewinnoptimierung so den ganzen Konzern
in die Schieflage gebracht hat. Aber lassen wir das. Zurück zu libreOffice.
Schwierigkeiten bereitete, das BASIC nur Zahlen verarbeiten kann, die statt eines Kommas einen Punkt
enthalten. Später schrieb ich übrigens eine Version in QT für die GUI von KDE.
Sagen wir es einmal so, nicht das irgend ein "Kollege" oder wer anders "versehentlich" die Zelleninhalte
verändert. Deshalb später die Portierung zu c++. Wenn es euer Arbeitgeber erlaubt(nicht das man
euch der Werksspionage bezichtigt), fertigt spezielle Kopien an, die Ihr dann vor den Zugriffen anderer
gesichert, aufhebt. Einen Bekannten ist es schon passiert, das plötzlich Prüfberichte verschwanden.....
Teile trotz Hinweise in Prüfberichten zum Kunden gelangten, Fotos waren im Server nicht mehr auffindbar.

O-Ton Projektleiter: "Du musst ja ins Gefängnis, nicht ich!"

Selbst der anscheinend beste Kollege kann sich als Brutus erweisen! Also sichert euch ab!

Nix für unguat
rustyoldguy
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